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Städtebaufördermaßnahme “Ringquartier”

Gebietskulisse Stadtumbaugebiet Ringquartier

Das Ringquartier im Bereich des Rosenburg- und Kibitzrings, gehört zu den größten Mehrfamilienhaussiedlungen in Brake (Unterweser).

Das Ringquartier in Brake wurde ursprünglich als Siedlung für Familien gebaut. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Gebiet durch:

  • seine hohe Attraktivität für Senioren durch die Nähe zum bestehenden Seniorenheim und Ausstattung mit Fahrstühlen
  • einen überwiegenden Zuzug einkommensschwacher Mieter
  • Hohe Leerstandsquote (teilweise veraltete und nicht mehr marktgerechte Baustruktur)

Um auf diese Entwicklung zu reagieren und das Ringquartier nachhaltig und zukunftsfähig entwickeln zu können, hat die Stadt Brake (Unterweser) erstmals im Jahr 2009 den Antrag auf Aufnahme in die Städtebauförderung gestellt. Im Jahr 2014 gelang dann endlich die Aufnahme in das Förderprogramm Stadtumbau West. Später wurde die Fördermaßnahme in das Programm „Wachstum und Nachhaltige Erneuerung“ überführt.

Ziel der Erneuerung war die Qualifizierung des Gebietes insbesondere für die älteren Bewohner, aber auch für Familien und Kinder. Daraus ergaben sich neue Ansprüche an das Wohnumfeld (Barrierearmut, Gestaltung, Aufenthaltsangebote) sowie an die Wohnungen.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wurden im Zuge der Umsetzung sowohl Erneuerungsmaßnahmen im öffentlichen Raum als auch auf den privaten Flächen / an den Wohngebäuden durchgeführt.  

Zentraler Akteur für die Maßnahmen an den Wohngebäuden / auf den privaten Flächen war dabei die Eigentümer (Wohnungsbau Wesermarsch / Braker WohnBau GmbH).

Die Maßnahmen zur öffentlichen Nutzung bzw. im öffentlichen Raum wurden von der Stadt Brake (Unterweser) umgesetzt. Dabei wurden unter anderem Straßen und Plätze aufgewertet, Aufenthaltsorte geschaffen sowie Wegebeziehungen ausgebaut. Die Städtebaufördermaßnahme „Ringquartier“ konnte 2024 erfolgreich abgeschlossen und gegenüber dem Fördermittelgeber, dem Land Niedersachsen sowie dem Bund, abgerechnet werden.

ABSCHLUSSBERICHT STÄDTEBAUFÖRDERMASSNAHME RINGQUARTIER